Die Berliner Feldbogensportgilde schwarz-weiß e.V.

Bogenschießen in Berlin

In einer Kneipe in Berlin-Neukölln irgendwann im turbulenten 1991: Bei einem Bier überlegen sich die Bogenschützen Hans und Christine Nandelstädt, Jürgen Krause, Leo Prewaschinski und ein weiterer Bogenfreund, einen eigenen Bogenverein zu gründen.

Am 19.09.1991 wurde der Verein unter dem Namen “Berliner Feldbogensportgilde schwarz-weiß e.V.” in Berlin gegründet und gehörte bis 1993 dem Fachbereich Freizeitsport an.

Das Logo der BFBG schwarz-weiß auf einem alten Ansteck-Pin

Hans und Christine waren auf der Suche nach einem eigenen Vereinsgelände, oder zumindest einem Ort, wo sie schießen konnten. Zur Auswahl stand zum Beispiel ein Areal von circa einem Hektar Größe in Hönow, aber die Lage war für einen Schießplatz ungünstig, zumal die Nachbarn die Aktivitäten argwöhnisch beäugten und auf den Anblick fliegender Pfeile gern verzichtet hätten. Also wurde die Idee verworfen. (Wir erinnern uns an das Zusammenwachsen der Stadt, den ehemaligen Grenzstreifen, den Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin, Begehrlichkeiten von Spekulanten und die daraus resultierenden gravierenden Umwälzungen in Berlin und Umland.)

Im Winter konnten sie in einer Schulsporthalle in Berlin Neukölln schießen. Die Hallenzeiten hatte Christine vermittelt, die dort als Lehrerin arbeitete. Die Lösung war schließlich, das Gelände der Sportfreunde des SV Dallgow 47 e.V. in Dallgow im Westen Berlins mit zu nutzen.

Zu Sportlern anderer Berliner Bogensportvereine bestanden stets enge freundschaftliche Beziehungen, so z.B. zu den 1. Berliner Bogenschützen 1.BBS und zu den Turmschützen des TSV Spandau 1860 e.V..
Diesen und anderen Berliner Sportlern sind wir Strelitzer auch im 21. Jahrhundert noch eng verbunden und pflegen die Freundschaft auf unseren Turnieren. (Die Idee zur Strelitzer Herbstjagd 3D wurde übrigens auch aus dieser engen Verbindung geboren.)

Hans und Christine hatten ein Wochenendhaus in Godendorf zwischen Fürstenberg und Alt-Strelitz. 1997 siedelten sie von Berlin nach Babke um und so kam der Berliner Verein ins Strelitzer Land. Zum Jahresende 1996 war die Berliner Feldbogensportgilde schwarz-weiß aus dem Dachverband Berlin-Brandenburg des DSB ausgetreten.

So endete am 31.12.1996 nicht nur das Jahr ’96 sondern auch das Berliner Kapitel unseres Vereins. Bis zur ersten Mitgliederversammlung in Babke wurde der Name beibehalten. Seit dem 5.4.1997 sind wir die Strelitzer Feldbogensportgilde e.V., oder kurz: SFBG.