Traingslager Demen 2018

Am Wochenende vom 19. bis 21. Oktober fand unser diesjähriges Trainingslager statt. Nach den guten Erfahrungen und dem Spaß vom letzten Jahr, fuhren wir wieder ins Evita-Forum nach Demen bei Schwerin.

Als Fachkraft hatten wir uns den im internationalen Feldbogenschießen erfahrenen wie erfolgreichen Bogenschützen Peer-Thorsten Prues eingeladen.

Weil wir uns ganz bewußt nicht immer nur zu Turnieren, Trainings und Arbeitseinsätzen treffen wollten, hatten wir im Vorfeld entschieden, die Partner mit einzuladen. Es geht ja nicht nur um’s Sportliche sondern auch um den Zusammenhalt im Verein und den gemeinsamen Spaß beim Hobby. Unterkunft und Verpflegung bot das Evita-Forum an, ein Veranstaltungszentrum mit vielfältigen Outdoor-Möglichkeiten und ehemaliger Raketenstützpunkt der Nationalen Volksarmee.

Dadurch stand uns nicht nur ein sehr schön gestellter 3D-Parcours im herbstlichen Wald zur Verfügung, sondern auch eine Sporthalle.

Die nutzen wir hauptsächlich, um unter Anleitung von Thorsten an der Schusstechnik zu feilen und vor allem, unsere eigene Ausrüstung besser kennenzulernen und zu optimieren.

Abends wurde gegrillt und geklönt. Thomas war der souveräne Grillmeister und managte den Ansturm und die vielen verschiedenen Fleisch- und Wurstkreationen.

Höhepunkt am Samstag war das Nachtschießen auf dem Südschwedenparcours, der zünftig mit Fackeln, Blinklichtern, Glow-in-the-Dark-Folie und beleuchteten Luftballons garniert war. Einige Sportfreunde hatten ihre Pfeile mit Knicklichtern in “Leuchtspurmunition” verwandelt. Lampen waren tabu.

Nachtschießen
Nachtschießen auf dem 3D Einschießplatz im Evita-Forum

Beim Schießen hieß es dann: “Kinder und Frauen zuerst!” ähem, “Kinder, Frauen und Behinderte zuerst!”, wie Johann treffend bemerkte. Treffend ist dabei wörtlich zu nehmen. Wir schossen Passen auf die 3D Tiere und Ballons. Der schwarze Bär im Hintergrund war schwer zu treffen und jeder Fehlschuß schlug laut donnernd in die Pfeilfangwand aus Holz dahinter ein, was mit Gejohle quittiert wurde. Etwas Schadenfreude gehört einfach mit dazu.

Danach saßen wir noch bis spät Abends beim Klönschnack und gaben Anekdoten zum besten, unterhielten uns über errnsthaftere Themen, oder entwickelten Ideen für künftige Aktionen.

Sonntag trafen wir uns zeitig zum Frühstück, räumten danach die Turnhalle auf, beluden unsere Autos und fuhren ab in Richtung Heimat.

Herzlichen Dank an alle, die sich bei der Planung und Durchführung engagiert haben!

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